Sind Zeitreisen tatsächlich möglich?


zurueck.jpgEinsteins Relativitätstheorie sagt, dass Zeitreisen möglich sind, wenn Sie in der Zeit vorwärts gehen. Aber um rückwärts in der Zeit zu reisen, erfordert es die Lichtgeschwindigkeit zu brechen. Nun kann dieses seltsame aber wahre Phänomen mit der Quanten-Nichtlokalität zur Realität werden.

Zeitreise ist das Konzept der Wechsel zwischen den verschiedenen Zeitpunkten, in Art und Weise analog zum Wechsel zwischen verschiedenen Punkten im Raum.

Zeitreise kann hypothetisch rückwärts in der Zeit stattfinden, zu einem Moment früher als der Ausgangspunkt, oder weiter in die Zukunft, zu einem Punkt auf einer anderen Zeitlinie (Parallelwelt). Jedes technische Gerät – ob fiktiv oder hypothetisch – das verwendet werden würde um Zeitreisen zu erreichen, ist allgemein bekannt als eine „Zeitmaschine“.

Project Almanac 2015, Platinum Dunes

In der Science-Fiction gehen Zeitreisen meistens schief, weil Ereignisse in der Vergangenheit die Zukunft des Heldens negativ beeinflussen. Das muss nicht sein – gleich zwei Theorien haben eine plausible Erklärung.

Tatsächlich erlaubt die allgemeine Relativitätstheorie Lösungen, die zur Möglichkeit von Zeitreisen führen. Der erste Mathematiker, der das ausrechnete, war 1937 der Niederländer Willem Jacob van Stockum. Wirklich bekannt wurde das mathematische Konstrukt, die Closed timelike Curves (CTCs, übersetzt: geschlossene zeitähnliche Kurven) erst 1949 mit den Berechnungen von Kurt Gödel. Geschlossene Kurven im Raum sind nichts Besonderes: Wer einmal um sein Haus läuft, hat eine solche Kurve beschritten. Eine CTC ist aber in allen vier Dimensionen geschlossen, also in Raum und Zeit. Ein Objekt, das sich auf einer solchen Kurve bewegt, kommt irgendwann wieder am selben Ort in seiner eigenen Vergangenheit an.

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MIT-Physiker Seth Lloyd (Foto) schlägt eine andere Lösung vor. Er setzt auf das aus der Quantenphysik bekannte Prinzip der Post-Selection. Ein quantenmechanisches System, welches von vornherein nur bestimmte Ergebnisse zulässt. Kombiniert man dies mit einer Quanten-Teleportation, dann sind gewissermaßen nur Kurven begehbar, die garantiert nicht zu einem Paradoxon führen, also selbst-konsistent sind.

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Der theoretische Physiker David Deutsch (Foto) geht von einer anderen Lösung aus, die zwei seiner Kollegen kürzlich in einer Simulation überprüft haben. Demnach löst sich das Paradoxon auf Quantenebene in Nichts auf, weil hier statt eindeutiger Abläufe (Determinismus) die Gesetze von Zufall und Wahrscheinlichkeit herrschen. Es kommt nur darauf an, dass jedes Teilchen, das sich auf eine geschlossene zeitähnliche Bahn begibt, am Ende mit den Eigenschaften gleicher Wahrscheinlichkeiten erscheint. Wenn es also am Anfang eine 50-prozentige Chance hat, ein bestimmtes Ereignis auszulösen, muss es am Ende – das ja auch der Anfang ist – dieselbe Wahrscheinlichkeit haben.

Soviel von der Physik!


In einem kürzlichen Interview von Freeman Fly erwähnte Stewart Swerdlow, wie CERN von den Machthabern verwendet werden soll, um zurück der Zeit zu gehen, und negative „Timelines“ zu beeinflussen. (Hier das Interview in englisch)

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Da zukünftige Zeitlinien fließend sind und ständig mit dem JETZT interagieren, werden sie ständig verändert. Das aktuelle Erwachen der Menschen verändert signifikant negative Timelines ins Positive, weshalb die neue Weltordnung nicht zum Tragen gekommen ist, ebenso wie die nordamerikanische Union.

Im folgenden finden Sie einen Auszug aus den bizarren Zeit-Anomalien auf unserem Planeten:

Was manchmal zu sein scheint, sind Störschübe in der Matrix, die manchmal als „Zeitschleife“ bezeichnet werden. Dieses geschieht in der Regel unmerklich, da Zeit-Schleifen in der Regel die Zeit und Erinnerungen zurücksetzen. Allerdings fangen wir manchmal diese Momente ein, und können uns erinnern!

Stellen wir uns zum Beispiel vor, dass Sie Ihre Schlüssel immer an einer bestimmten Stelle platzieren, wenn Sie nach Hause kommen. Sie sind davon überzeugt, dass die Schlüsel dort liegen, wo Sie sie plaziert haben, und doch zeigen sie sich woanders. Nein, Sie waren nicht betrunken vom Vorabend! Wie sich herausstellte, ist die Stelle der Schlüssel so bizarr, dass es keinesfalls möglich ist, dass Sie sie dort platziert haben könnten. (…)

Eine weitere Zeitschleife geschieht buchstäblich mit der Zeit. Zum Beispiel, schauen Sie auf Ihr Handy und es 12:00 Uhr. Wenige Minuten später ist es immer noch 12:00. Viele dieser Zeit-Schleifen sind so klein und inkrementell, dass Sie nichts bemerken, aber jeder von uns könnte möglicherweise eine Paradoxie in der Zeit darstellen.

34565423546658954634.jpgDer am meisten gangbare Weg zu Zeitreisen, ist die Reise zurück in der Zeit, anstatt sich nach vorne zu projizieren, denn wie wir über die Quantenphysik gelernt haben, verändern wir ständig zukünftige Zeitpläne mit jedem jetzigen Gedanken und Intention.

Ich bin mir persönlich sicher, dass tatsächliches Zeitreisen nicht mit einer Maschine stattfindet, sondern ausschließlich von unserem Bewusstsein aussgeht. Bekanntermaßen kann unser Herz „auch“ als eine Zeitmaschine (Wurmloch) angesehen werden, welches für uns den Raum zur Potentialität weit öffnet. Ebenso behaupte ich, dass viele Menchen, vielleicht sogar sehr viele, schon einmal eine Zeitreise erlebt haben, und dieses sonderbare Erlebnis als einen kuriosen Traum abgetan haben.

//Niluxx

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