Ist Luzides Träumen bald für jedermann möglich?


Luzides Träumen fasziniert seit langem die Menschheit. Die Möglichkeit während eines Traumes „klar“ zu werden und die Steuerung des Traumes selbst zu übernehmen wird begehrt, untersucht und seit Jahrhunderten praktiziert, wodurch viele Methoden und Übungen kultiviert werden konnten. Die Möglichkeit den Traum-Raum bewusst zu erkunden, bietet Einblicke in die Geheimnisse des Unbewussten und kann dadurch therapeutisch verwendet werden, um traumatische Erinnerungen oder chronische Albträume anzugehen.

Forscher machten im vergangenen Jahr einen großen Schritt nach vorne zum Verständnis der Physiologie der klaren Träume: Ein Team von Wissenschaftlern, unter der Leitung von Psychologin Ursula Voss von der Goethe-Universität in Frankfurt, induzierten erfolgreich luzide Träume bei einer Testpersonen durch die Anregung bestimmter Hirnregionen mit elektrischen Strom. Die Studie, veröffentlicht in der „Nature Neuroscience“ im Mai, stellt einige der ersten Daten zur Verfügung, die notwendig für das Verständnis der Biologie von Klarträumen sind. Voss letzte Forschung konzentrierte sich auf die Ermittlung von Ebenen der Selbstwahrnehmung in den Träumen durch Elektronenzephalographie (EEG) und Erfahrungsberichten der Teilnehmer.

Luzide Träumer produzieren die schnellsten jemals verzeichneten Hirn-Frequenzen

Voss hat in frühen Studien festgestellt, dass luzide Träume bei den Teilnehmern während des REM-Schlafs auftreten. In diesem Zustand traten bei den Probanden im luziden Traum unterschiedliche Gamma-Aktivitäten, den höchsten jemals gemessenen Frequenzbereich von Gehirnwellen in der frontotemporalen Region auf. Die frontotemporale Region ist mit Exekutivfunktionen, wie Entscheidungsfindung, Verarbeitung komplexer Reize und Selbstbewusstsein verbunden. Voss und ihr Team theoretisierten, dass klare Träume genau dann vorkommen, wenn das frontotemporale Gebiet des Gehirns in einem Gammaniveau während des REM-Schlafs aktiv ist.

Um diese Theorie zu testen, verwendeten sie eine nicht-invasive Methode namens Transkranielle Stimulation (tACS). tACS verwendet Elektroden auf der Kopfhaut, um das Gehirn zu stimulieren. Als sie den frontotemporalen Bereich mit elektrischen Strom soweit stimulierten, dass sich dieser im Gammaniveau (40Hz+) befand, berichteten die Teilnehmer mit überwältigender Mehrheit von einem völlig klaren Traum nach dem Aufwachen.

Diese Forschungen zeigten, dass luzide Träumer die schnellsten Gehirnwellen-Frequenzen (Gamma-Gehirnwellen bei 40Hz+) die jemals aufgenommen wurden, produzierten. Dies lässt vermuten, dass Klar-Träumer „selbstbewusster“ sind als im Vergleich zu einem normalen Zustand der Wachbewusstseins. Denn dort arbeiten wir in tieferen Frequenzen, genauso wie in anderen Ruhemodi. Forschungsergebnisse zeigen, dass die Existenz von Gamma-Gehirnwellen uns die Erfahrungen von einem totalen Bewusstsein ermöglicht.

Die Erfahrung des Wachseins in einem Traum ist also ein sehr reales Phänomen. Und genau das wirft nun die Frage auf, welcher Status ist wirklich? Könnte das, was wir als „bewusst“ oder „wach“ bezeichnen, der tatsächliche Traum sein?

Wer kann sagen, dass wenn wir einen luziden Traum erleben, wir nicht eine alternative Realität erleben, die zu einer höheren Frequenz schwingt? Höhere Frequenz-Modi ermöglichen vielleicht alternative Zeitachsen, andere Dimensionen oder Aspekte der Wirklichkeit.

Die Quantenphysik konkretisiert weiter, wie das Bewusstsein direkt unsere physische/Material-Welt formt, und welche Möglichkeiten bestehen sich mit einer Realität, durch die Resonanz mit Gamma-Frequenzen oder höher, zu verbinden. Das tatsächliche Potential der menschlichen Rasse ist unbegrenzt!

– DENKE-ANDERS-BLOG –

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