5 Dinge, die wir im letzten Jahr über das Gehirn gelernt haben

Flemmer, AndreaJedes Jahr bringt neue Innovationen mit sich, aber wissenschaftlich gesehen, war das letzte Jahr das Jahr des Gehirns. Viele Studien, die im letzten Jahr veröffentlicht wurden, haben spannendes Wissen über unsere Köpfe und unser Verhalten ausgegraben. Diese Entdeckungen werden uns helfen, zahlreiche Fragen der psychischen Gesundheit, beispielsweise Alzheimer, Autismus und Sucht besser zu behandeln. Daher haben wir nachfolgend einige der revolutionärsten Forschungen aufgeführt!

Psychedelika kann unsere geistige Gesundheit unterstützen!

Das Stigma gegen die Erforschung der potenziellen Vorteile von Psychedelika scheint zu Ende zu gehen. Viele wissenschaftliche Forscher haben Enthüllungen gezeigt, dass Psychedelika als Hilfsmittel für Störungen wie PTSD, Depression, Sucht und Angst eingesetzt werden können. Auch bei Zauberpilzen wurden eine Erfolgsquote von 80 % für das Stoppen von Rauchen nachgewiesen!

Eine umfassende Studie wurde im Canadian Medical Association Journal veröffentlicht. Einer der Autoren, Dr. Matthew Johnson der Johns-Hopkins-Universität, erzählte der Huffington Post

„Das spannende ist nicht nur, dass diese Medikamente nicht nur für etwas helfen, wofür wir bereits eine Behandlung haben. Sondern, dass sie große Auswirkungen auf Erkrankungen haben, die wir sehr schlecht behandeln können.“ 

Löschen von Erinnerungen, die uns zurückhalten!

Die Speicherlöschung wird als ein mögliches Verfahren für die Behandlung von Drogenabhängigkeit gesehen. Neue Forschungsergebnisse, veröffentlicht vom „Scripps Research Institute for Molecular Psychiatry“, ergaben ein isoliertes Medikament, das die Speicher-assoziierte-Sucht, z.B. bei Meth-Süchtigen, löschen konnte. Co-Autor Dr. Courtney Miller, sagte:

„Wenn der Mensch ungeduldig ist, würde diese Behandlung einmal verwenden werden und es würde die verbundenen Erinnerungen an diese Droge, die der Auslöser dafür sind, eliminieren.“

Probiotika erhöhen psychische Gesundheit!

Döll, Michaela

Die Fortsetzung einer der jüngsten Trends, ist die Untersuchung des Darm-Hirn-Anschlusses. Im letzten Jahr hat die neurowissenschaftliche Forschung festgestellt, dass eine gesunde Darmflora depressive Symptome senken kann und unterstützend wirkt bei der Verringerung der Angst. Eine solche Studie bewies, dass Leute mit einem guten Gleichgewicht von gesunden Darmbakterien weniger Angst und Neurosen hatten. Der Mitverfasser, Dr Matthew Hilimire der Universität „William and Mary“ sagte:

„Es ist wahrscheinlich, dass die Probiotika in fermentierten Lebensmitteln positiv die Umgebung des Darms verändern, und Veränderungen im Darm wiederum Einfluss auf soziale Angst haben. Ich denke, es ist absolut faszinierend, dass die Mikroorganismen im Darm Ihren Verstand beeinflussen können.“

Die Verbindung zwischen dem Immunsystem und unserem Gehirn!

Neurowissenschaftler fanden im vergangenen Jahr eine Verbindung zwischen dem Immunsystem und Gehirn, über ein Netzwerk von Gefäßen im lymphatischen System. Die Forschung hat Implikationen für die Behandlung von Störungen wie Entzündung im Gehirn, Multipler Sklerose, Morbus Alzheimer und Autismus.

„Als wir die Lymphgefäße entdeckten , waren wir sehr sehr überrascht, denn auf Basis der Lehrbücher – dürften diese Gefäße nicht vorhanden sein“ – sagte Dr. Jonathan Kipnis zur Huffington Post

Umweltverschmutzung ist schrecklich für unsere Gehirne!

Forscher haben im vergangenen Jahr festgestellt, dass die Luftverschmutzung die Alterung des Gehirns beschleunigt und einen Beitrag zu degenerativen Erkrankungen wie Parkinson und Alzheimer leistet. Sie führten eine Studie, die zeigte, dass bereits geringe Mengen an Luftverschmutzung die Gehirnmasse verringern. Aaron Reuben (Wissenschaftsjournalist) sagte:

„Die bisherigen Anhaltspunkte sprechen dafür, dass die Umweltverschmutzung  die am weitesten-verbreitete mögliche Ursache der Erkrankung des Gehirns sein könnte, die Wissenschaftler jemals entdeckt haben.“

In Wahrheit ist dies, trotz der unglaublichen Enthüllungen, nur der Tropfen auf dem heißen Stein. Wer weiß, wozu wir aufrichtig fähig sind! Wer weiß, welche atemberaubenden Geheimnisse in diesem Jahr und darüber hinaus auf uns warten!


via thespiritscience.net

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2 Kommentare zu “5 Dinge, die wir im letzten Jahr über das Gehirn gelernt haben”

  1. Die Frage ist ja immer, was zuerst da war.
    Wie jemand tickt hat oft mit der eigenen Einstellung zu tun, also wie ist das Softwareprogramm.
    Gesunde Darmflora hat also demnach etwas mit den eigenen Gedanken zu tun, da jede Zelle Bewußtsein hat und Wasser Gedanken-Energie speichert. Deswegen, wer Fleisch ißt, nimmt oft leidvolle Gedanken mit auf. Selbst Gemüse, welches zu grob behandelt wird, wird sauer.
    In Amerika werden viele Anti-Depressiva verschrieben. Warum wohl? Die Cola-Industrie boomt, die Drüsen schrumpfen.

    Gefällt 1 Person

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