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Vom kindlichen Weltbild zum bewussten Kind!

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Als Kinder wachsen wir alle mit einer kindlich-naiven Vorstellung einer beschützten heilen Welt auf, die zunächst von unseren Eltern und dann im weiteren Sinne durch staatliche Organe wie der Polizei aufrecht erhalten wird. Das Empfinden, andere werden schon für Ordnung sorgen, führt allerdings im westlichen Kulturkreis häufig zu Anspruchsdenken und dem Abgeben der Verantwortung für die eigenen Lebensumstände. Es gibt seitens der Politik und des Bildungssystems klare Interessen die Menschen dauerhaft im kindlichen Weltbild zu halten, denn nur so kann man Menschen durch permanentes Schüren von Ängsten unter Kontrolle halten. Solange die Bevölkerung nach Hilfe von Vater Staat für alle Probleme ruft, traut sich niemand die Institution Staat zu hinterfragen. Eine Eigenschaft von Menschen mit kindlichem Weltbild ist, dass sie glauben schon alle wichtigen Dinge über die Welt zu wissen, weshalb sie auch jegliche Informationen, die nicht ins kindliche Weltbild passen als unwichtig abtun.

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Brot und Spiele!

Ihr Vertrauen in Politik und Massenmedien als die einzige Quelle dafür, was real und wichtig ist, wird somit für die meisten Menschen zum Hauptgrund, warum sie ihr ganzes Leben in einer Kinderwelt verbringen.

Der Austritt aus der Kinderwelt in die „tatsächliche Welt“ ist meist mit unangenehmen Erfahrungen verbunden, die das kindliche Weltbild sprengen und eine Neuorientierung erfordern. Bei indigenen Völkern gibt es Rituale des Erwachsenwerdens bei denen diese heile Kinderwelt bewusst durch traumatische Erfahrungen zerstört wird. Im westlichen Kulturkreis hingegen wurden jegliche Initiationsrituale abgeschafft. Somit bleibt Menschen bei uns zum einen der Weg einer langsamen Bewusstwerdung durch Arbeit an sich selbst oder aber man wird vom Leben mit einer schockierenden Erfahrung konfrontiert, die weder verdrängt noch ins kindliche Weltbild integriert werden kann und somit eine Neuorientierung erzwingt. Da in der „tatsächlichen Welt“ viele der kindlichen Vorstellungen als falsch erkannt werden, ist dieser Schritt – speziell wenn er durch eine Schockerfahrung ausgelöst wird – mit viel Angst und Verunsicherung verbunden, da zunächst jegliche Orientierung für den Aufbau eines neuen Weltbilds fehlt.

In einem dritten Schritt ist es möglich auch diese „tatsächliche Welt“ als Illusion zu erkennen und in die Welt des „bewussten Kindes“ einzutreten. Diese dritte Ebene ist wieder eine heile Welt, aber sie hat transzendentalen Charakter und kann nur durch Innenschau erlebt werden, ein Konzept, das vom rein rationalen Verstand eher nicht erfasst werden kann.

Das Erleben der tatsächlich wirkenden Kraft hinter unserer Realität kann man sich auf viele unterschiedliche Weisen erschließen, aber eine Abkürzung, um direkt aus der Kinderwelt in die Welt des „bewussten Kindes“ zu gelangen gibt es wohl nicht.

Quelle: matrixwissen.de


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