Rudolf Steiner: Die Welt ist überwaschen mit seelenlosen, menschlichen Figuren!


Wir bemerken, wie jeder hin und her läuft, von einem Ort zum nächsten. Sie stehen an jeder Straßenecke in jeder Stadt, und Sie werden sehen, dass Tausende von Menschen zu Fuß und von einem Ort zum nächsten fahren. Wo geht jeder hin? Was suchen sie? Das passiert in jeder Stadt auf dem Planeten jeden Tag. Es ist eine immense Bewegung von Energie. Jedermann ist in der Zukunft; Was kommt als nächstes? Wohin kann ich als nächstes gehen? Was suchen sie? Oder laufen sie vor etwas davon? Und wenn, vor was laufen sie davon? Vor sich selbst?

Oder sind wir es, wenn wir diese absurde Welt beobachten, die etwas einfach nicht sehen und nicht verstehen können?

Rudolf Steiner: Die Welt ist überwaschen mit seelenlosen, menschlichen Figuren!

„Es gibt nicht viel, was wir tun können! Diese Fälle nehmen zu, in denen Kinder mit einer menschlichen Form geboren werden, aber nicht menschlich sind in Bezug auf ihr höchstes „Ich“. Stattdessen sind sie gefüllt mit Wesen, die nicht zur menschlichen Klasse gehören. Eine große Anzahl von Leuten sind geboren ohne ein „Ich“, das heißt, sie sind nicht wiedergeboren, sondern eine menschliche Gestalt gefüllt mit natürlichen Dämonen. Es gibt sehr viele ältere Menschen, die umhergehen, die eigentlich keine Menschen sind, sondern nur natürlich in Bezug auf ihre Form wirken. Wir können keine Schule für Dämonen errichten!“

„Ein kosmischer Fehler ist sicherlich nicht unmöglich! Die Beziehungen der Individuen, die zur irdischen Existenz kommen, sind längst bestimmt. Es gibt auch Generationen, in denen Individuen keine Lust haben, in die irdische Existenz zu kommen und mit der Körperlichkeit verbunden zu sein, oder gleich am Anfang aussteigen. In solchen Fällen treten andere Wesen ein, die nicht ganz geeignet sind. Dies ist etwas, das jetzt ganz allgemein ist, dass Menschen ohne ein „Ich“ umherlaufen; Sie sind eigentlich keine Menschen, sondern haben nur eine menschliche Gestalt. Es sind Wesen wie Naturgeister, die wir nicht als solche erkennen, weil sie in menschlicher Gestalt umhergehen. Sie sind auch ganz anders als wir Menschen in Bezug auf alles Geistige. Sie können sich zum Beispiel nicht an Dinge wie Sätze erinnern; Sie haben eine Erinnerung nur für Worte, nicht für Sätze.“

„Das Rätsel des Lebens ist nicht so einfach. Wenn solch ein Wesen stirbt, kehrt es zur Natur zurück, aus der es kam. Die Leiche zerfällt, aber es wird keine wirkliche Auflösung des Ätherkörpers stattfinden und der natürliche Körper kehrt zur Natur zurück. Es ist auch möglich, dass etwas wie ein Automat auftreten könnte. Der gesamte menschliche Organismus existiert, und es könnte möglich sein, das Gehirn zu automatisieren und eine Art Pseudosittlichkeit zu entwickeln.“

„Ich mag es nicht, über solche Dinge zu sprechen, da wir oft deswegen angegriffen wurden. Stellen Sie sich vor, was die Leute sagen würden, wenn sie hörten, dass wir sagen, es gibt Menschen, die keine Menschen sind. Dennoch sind dies die Tatsachen. Unsere Kultur wäre nicht in einem solchen Rückgang, wenn die Menschen stärker spüren würden, dass etliche Leute herumlaufen, die völlig rücksichtslos sind – etwas, das nicht menschlich, sondern Dämonen in menschlicher Form geworden ist.“ (Rudolf Steiner – Faculty Meetings With Rudolf Steiner Vol. 2, 3 July 1923)

Das Geheimnis „Wer Du bist“, von Alan Watts.

„Ich glaube, wenn wir mit uns selbst ehrlich sind, ist das faszinierendste Problem der Welt die Frage: Wer bin ICH? Was meinst Du? Was fühlst Du, wenn Du das Wort sagst „ICH“? Ich glaube nicht, dass es eine mehr faszinierende Beschäftigung als das geben kann, weil es so geheimnisvoll ist. Es ist so schwer fassbar. Denn was Ihr in Eurem Innersten seid, entgeht Eurer Untersuchung genauso, wie Ihr Eure eigenen Augen nicht ohne Spiegel sehen könnt, Ihr könnt Eure eigenen Zähne nicht beißen, Ihr könnt Eure Zunge nicht schmecken, und Ihr könnt das Ende eines Fingers nicht mit dem gleichen Finger berühren. Deshalb gibt es immer ein Element des tiefen Geheimnisses in dem Problem, wer Du bist.“ – Alan Watts

Spielfiguren des Multiversums.

Schlußbemerkung von André Bónya

„Jeder Mensch ist Teil eines großen Prozesses, der zwischen den Multiversen (o.a. Dimensionen) stattfindet, wobei jene Wesenheiten, welche die Fäden in Händen halten, natürlich eine sehr große Verantwortung gegenüber den ihnen anvertrauten Lebewesen und dem Multiversum tragen. Allerdings bedeutet dies jedoch keinesfalls, dass sie dieser Verantwortung auch gerecht werden! Man könnte diese Wesen sehr gut mit Politikern vergleichen. Sie, die Politiker, steuern die Masse ihres Volkes – also ihre ‚Spielfiguren‘ – gerade so, wie es ihnen beliebt und scheren sich nicht im mindesten darum, wie es einer einzelnen ihrer Figuren dabei geht. Eure Führer sind sich selbst am Nächsten und begreifen nicht, dass auch sie nur an Fäden hängen, die sie ebenfalls zum Hampelmann von Spielern machen, mit dem Unterschied, dass diese Spieler aus anderen Ebenen zu ihnen stoßen, um sich dann auf eurer Welt zu nehmen, was ihnen beliebt.“ (Aus dem Buch: Menschliche Marionetten des Multiversum)

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