Kiffen schrumpft Ihr Gehirn, erhöht aber die Konnektivität!


Eines der umstrittensten Themen in der Welt bringt neue Fragen für die Gesellschaft auf. Das chronische Kiffen: ist es harmlos, oder ist es für die Gesundheit schädlich? Es gibt Wirkungen durch das Rauchen von Marihuana, außer dem vergrößerten Appetit und euphorischen Zuständen des Vergnügens. Die wichtige Frage ist, wie schädlich sind diese Wirkungen? Vielleicht ist dies alles nur eine Frage der Perspektive? Einige sagen, dass Marihuana ein anderer gewohnheitsmäßiger Zeitvertreib ist, der keinen dauerhaften Schaden verursacht. Andere denken, dass Marihuana Ihren kompletten Denkprozess ändern kann.

Graue Substanz

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Dort fordert das Marihuana seinen Tribut. Es ist kürzlich bewiesen worden, dass das Pot-Rauchen die „graue Substanz“ exklusiv im orbitalfrontalen Kortex reduziert. Das ist wahr! Es gibt die gekennzeichnete Verminderung des Volumens in diesem Gebiet des Gehirns, wo Emotionen und Entscheidungsbildung gesteuert werden. Ein genauerer Blick auf diese Ergebnisse zeigt weitere interessanten Fakten. Obwohl das Volumen in diesen Gebieten vermindert wurde, vergrößerte sich tatsächlich die Konnektivität zu anderen Gebieten des Gehirns.

Auch wenn dies seltsam klingt, scheint es, dass durch den Verlust der grauen Substanz, das Gehirn versucht dies durch die Verbindung mit anderen Regionen zu kompensieren, um die Lücken zu füllen. Anscheinend verbessert Marihuana die Fähigkeit des Gehirns, neue Verbindungen zu bilden. In der Tat, durch das Studieren der Gehirne von Kiffern, gibt es eine deutliche Zunahme der Konnektivität gegenüber den Nichtrauchern.

Prüfen Sie’s!

Forscher von der University of Texas verwendeten ein MRI-Gerät, um an diese Ergebnisse zu kommen. Sie testen 50 Raucher und 62 Nichtraucher um eine größere Vorstellung davon zu bekommen, was tatsächlich geschah. Die Raucher waren chronische Konsumenten, rauchten mindestens dreimal am Tag, jeden Tag, und bestanden aus verschiedenen Altersgruppen, sowohl männliche als auch weibliche Freiwillige.

Die Wissenschaftler haben herausgefunden, je früher die Person anfing, desto größer die Zunahme der Konnektivität der Gehirngebiete. Nach 8 Jahren jedoch verlangsamte sich die Wiederverdrahtung drastisch, blieb aber dennoch deutlich höher, als im Vergleich zur Konnektivität von Nichtrauchern.

Abschließender Gedanke

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Es scheint tatsächlich, dass jahrelanger Konsum den Denkprozess, die Informationsverarbeitung verändert. Eine automatische Neuausrichtung. Trotzdem bleibt Marihuana eine vergleichsweise harmlose Droge im Vergleich zum Alkohol. Cannabis ist laut einer britischen Studie weniger schädlich als Alkohol oder Zigaretten. Weltweit konnten nur zwei Todesfälle auf Cannabis-Konsum zurückgeführt werden, heißt es in einer von der britischen Beckley-Stiftung veröffentlichten Studie (beckleyfoundation/research/cannabis)

– DENKE-ANDERS-BLOG –

(Cover Alex Grey)

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4 Kommentare zu “Kiffen schrumpft Ihr Gehirn, erhöht aber die Konnektivität!”

  1. Eigentlich sorgt das Marihuana dafür dass die synaptischen Spalten blockiert werden, folglich bleibt dem Gehirn gar nichts anderes Übrig als sich um zu strukturieren.
    Ich schreibe das hier, weil anscheinend inzwischen jeder denkt Kiffen sei was ganz unglaublich gesundes und damit man sich dann auch glauben kann das man nichts gegenüber sündig wenn man Kifft, redet mans ich halt jetzt ein es würde auch die Intelligenz fördernden. Dabei macht es einfach nur dumm.

    Das Gehirn wird bei einem Teil seiner Aufgabe durch Marihuana blockiert, man kann das nicht gerade einen förderlichen Prozess nennen. Die Gifte in dieser Pflanze sind eigentlich dazu da, Fressfeinde abzuwehren. Wenn irgendein Käfer die Pflanze anfrisst, fällt er vom Blatt ab und ist wie gelähmt, an Fressen kein Interesse mehr.

    Es st unbestritten das man die Stoffe in dieser Pflanze zu gesundheitlichen Zwecken nutzen kann, aber Kiffen macht dennoch blöd.
    Es ist seit langem bekannt, das die Sozialstruktur von Konsumenten sich verändern, meistens wird man asozial. Asozial heißt in dem Fall, die sozialen Kontakte schränken sich ein, man kapselt sich ab. Die meisten Konsumenten haben auch Probleme mit Gruppen und Öffentlichkeit. Selbst wenn nicht, merkt man meist deutlich, dass der Konsument in einer abgekapselten Welt lebt und ab gegrenzt ist in seinem Denken.

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