Schlagwort-Archive: Quantenphysik

Eine neue Theorie von allem? Wird die Raumzeit durch Quantenverschränkung aufgebaut?


Eine Zusammenarbeit zwischen Physikern und Mathematikern hat einen wichtigen Schritt zur Vereinheitlichung der allgemeinen Relativitätstheorie und Quantenmechanik gemacht, indem sie in einer fundamentaleren Theorie erklärt, wie die Raumzeit aus der Quantenverschränkung entsteht.

Physiker und Mathematiker haben längst eine Theorie von allem gesucht, die die allgemeine Relativitätstheorie und Quantenmechanik vereint. Die allgemeine Relativität erklärt Gravitation und großräumige Phänomene wie die Dynamik von Sternen und Galaxien im Universum, während die Quantenmechanik mikroskopische Phänomene von den subatomaren zu den molekularen Skalen erklärt.

Das holographische Prinzip wird weithin als wesentliches Merkmal einer erfolgreichen Theorie von allem angesehen. Das holographische Prinzip besagt, dass die Schwerkraft in ein dreidimensionales Volumen auf einer zweidimensionalen Fläche rund um das Volumen durch die Quantenmechanik beschrieben werden kann. Insbesondere sollten die drei Dimensionen des Volumens von den zwei Dimensionen der Oberfläche entstehen. Das Verständnis der genauen Mechanik für das Auftauchen des Volumens von der Oberfläche ist jedoch schwer fassbar.

Hirosi Ooguri (Foto) von der Universität von Tokyo und Caltech Mathematiker Matilde Marcolli und Studenten erklärten ihre Theorie im „Physical Review Letters“, und sorgten für Aufsehen.

Ooguri und seine Mitarbeiter haben herausgefunden, dass Quantenverschränkung der Schlüssel zur Lösung dieser Frage ist. Unter Verwendung einer Quantentheorie (die keine Gravitation beinhaltet) zeigten sie, wie man die Energiedichte, die eine Quelle der Gravitationswechselwirkungen in drei Dimensionen ist, unter Verwendung von Quantenverschränkungsdaten auf der Oberfläche berechnet.

Dies ist analog zur Diagnose von Bedingungen im Inneren Ihres Körpers durch das Betrachten der Röntgenbilder auf zweidimensionalen Blättern. Dies ermöglichte es, universelle Eigenschaften der Quantenverschränkung als Bedingungen für die Energiedichte zu interpretieren, die durch eine konsequente Quantentheorie der Gravitation befriedigt werden sollte, ohne tatsächlich explizit die Schwerkraft in die Theorie einzubeziehen. Die Bedeutung der Quantenverschränkung wurde schon früher erkannt, aber ihre genaue Rolle bei der Entstehung der Raumzeit war noch nicht klar.

Quantenverschränkung ist ein Phänomen, bei dem Quantenzustände wie Spin oder Polarisation von Partikeln an verschiedenen Orten nicht unabhängig beschrieben werden können. Das Messen (und damit das Handeln) eines Teilchens muss auch auf das andere wirken, was Einstein als „spukhafte Fernwirkung“ bezeichnete. Die Arbeit von Ooguri und Mitarbeitern zeigt, dass diese Quantenverschränkung die zusätzlichen Dimensionen in der Gravitationstheorie erzeugt.

Es war bekannt, dass die Quantenverschränkung mit tiefen Problemen in der Vereinigung von allgemeiner Relativitätstheorie und Quantenmechanik, wie das schwarze Loch-Informationsparadox, verbunden ist. Diese Forschung wirft ein neues Licht auf das Verhältnis zwischen Quantenverschränkung und die mikroskopische Struktur der Raumzeit durch explizite Berechnungen. Die Schnittstelle zwischen Quantengravitation und Informationswissenschaft ist für beide Felder immer wichtiger, und wird in Zukunft weitere Ergebnisse präsentieren können.

– DENKE-ANDERS-BLOG –

Journal Reference:

  1. Jennifer Lin, Matilde Marcolli, Hirosi Ooguri, and Bogdan Stoica. Locality of gravitational systems from entanglement of conformal field theories. Physical Review Letters,  [link]
Advertisements

Die 8 Geheimnisse unseres Lebens!


Robert Lanza, Doktor der Medizin, Wissenschaftler und Chef-wissenschaftlicher Mitarbeiter am Biotech-Unternehmen „Advanced Cell Technology“, wurde 2014 vom Time Magazine unter den 100 einflussreichsten Menschen der Welt gekürt, und gehörte 2015 unter den Top 50 Welt-Denkern (Prospect Magazine). Im Folgenden geht Robert Lanza für die Leser den wichtigsten Fragen der heutigen Zeit nach, „Wie hat alles angefangen? Wie hängt das alles zusammen? Und welche Rolle spielen wir selbst?“

Von Robert Lanza.

Woher kam das alles? Warum sind wir hier? Wenn wir unsere Perspektive von der Physik zur Biologie verlagern, werden einige der größten ‚Fakten‘, die wir über die Welt gelehrt haben, rückgängig gemacht.

Wir haben uns durch das Dach des Waldes entwickelt – Früchte und Beeren gesammelt. Stimmt, nach Millionen von Jahren der Evolution haben wir Interkontinentalraketen und Pistolen entwickelt, und sogar ein Stück Metall außerhalb des Sonnensystems geschleudert. Aber trotzdem haben wir nicht mehr Verständnis über das Universum als die ersten Denker der Zivilisation. Woher kam alles? Warum existiert das Universum? Warum sind wir hier?

Unsere Vorfahren wurden herausgefordert, zu glauben, dass die Erde rund sei, obwohl der Horizont flach aussah. Nichts in der gewöhnlichen Erfahrung deutete darauf hin, dass die Erde wirklich rund sei, und es wurde argumentiert, dann würden die Leute auf der Unterseite herunterfallen. Der Begriff der Erde als Ball des Felsens war vor 500 Jahren Unsinn. Jahre später akzeptierten die Menschen die Idee einer kugelförmigen Erde, aber zu sagen, dass sie sich um die Sonne drehte, war mehr als sie ergründen konnten. Niemand konnte die Erdbewegung spüren. In der Tat, wenn wir wirklich durch den Raum mit rund 107000 km/h wirbeln würden, dann würden uns nicht nur die Haare zu Berge stehen, sondern, sie würden unsere Köpfe abreißen.

In diesem Blog-Beitrag zeige ich Ihnen acht weitere wissenschaftliche Mythen aus der Sicht des Biozentrismus. Die Umstellung unserer Perspektive von der Physik zur Biologie gibt Antworten auf einige der größten Fragen, die wir über die Welt haben, einschließlich Leben und Tod, Zeit und Raum sowie Gott und das Universum.

Der Tod.

Wir haben gelernt, dass wir nur eine Ansammlung von Zellen sind und sterben, wenn unsere Körper verschleißen. Aber unser Glaube an den Tod basiert auf der Prämisse, dass wir in Wirklichkeit wenig oder gar keine Rolle spielen. Dies ist einfach nicht wahr! Experimente zeigten das Gegenteil, dass der Beobachter kritisch das Ergebnis beeinflusst. Sie können nicht Dinge durch den Knochen sehen, der Ihr Gehirn umgibt. Alles ist ein Wirbel der Information, der in Ihrem Geiste auftritt. Nach dem Biozentrismus sind Raum und Zeit die Werkzeuge des Geistes, um alles zusammenzusetzen. Der Tod existiert in einer zeitlosen, raumlosen Welt nicht. Darüber hinaus kann Energie nicht erzeugt oder zerstört werden. Obwohl der Körper sich selbst zerstört, ist das Ich-Gefühl eine Quelle der Energie in Ihrem Kopfe, aber diese Energie verschwindet beim Zeitpunkt des Todes nicht. Sie hat keine unabhängige Realität von Ihnen. Jeder Mensch schafft seine eigene Sphäre.

Ein weiterer bekannter Aspekt der Wissenschaft ist, dass die Beobachtungen nicht unbedingt vorhersehbar sind. Stattdessen gibt es eine Reihe von möglichen Beobachtungen mit unterschiedlicher Wahrscheinlichkeit. Eine Mainstream-Erklärung ist die „viele-Welten“-Interpretation, die besagt, dass jede dieser möglichen Beobachtungen einem anderen Universum (dem ‚Multiversum‘) entspricht. Alles, was passieren kann, passiert in anderen Universen. In diesen Szenarien gibt es keinen wirklichen Tod. Alle möglichen Universen existieren gleichzeitig unabhängig davon, was in einem von ihnen passiert.

Die Natur Gottes.

Jeder denkende Mensch weiß, dass ein unüberwindliches Geheimnis auf dem letzten Platz des Spielbrettes liegt. Wenn wir aus Erklärungen und Ursachen herausgehen, die der vorherigen Ursache vorausgehen, sagen wir „Gott tat es.“ In allen Richtungen führt das gegenwärtige wissenschaftliche Paradigma zu unlöslichen Rätseln, zu Ideen, die letztlich irrational sind. Aber unsere Weltanschauung wird bald die Fakten aufholen, und das alte physikalisch-chemische Paradigma wird durch ein neues biologisch-basiertes ersetzt, das auf einige der Kernfragen eingeht, die in jeder Religion vorkommen. Idealerweise sollte sich unser Gottesbegriff an diese sich entwickelnde wissenschaftliche Erkenntnis anpassen. Irgendwann werden wir unser Verständnis der räumlich-zeitlichen Realität vollständig beherrschen. In der Tat, Biozentrismus schlägt vor, dass wir in der Lage sein können, Informationssysteme neu zu erstellen, um jede Bewusstseins-basierte physikalische Realität zu erforschen. Wir können die Macht haben, in der Zeit zurückzukehren. Die Wissenschaft (wie die Religion) muss mit einfachen Begriffen arbeiten, die der menschliche Geist verstehen kann. Aber wenn der Biozentrismus richtig ist, hat die Natur viel größere Pläne für uns als nur dieses oder jenes Leben – Pläne weit jenseits von allem, was organisierte Religionen immer auf irgendeinen Gott projiziert haben.

Ideen über den freien Willen.

Wenn der Determinismus richtig ist, ist jeder menschliche Gedanke, Gefühl und Handlung das automatische und mechanische Resultat der vorhandenen Kräfte. In der Tat glauben die meisten Wissenschaftler, dass das Universum eine große Maschine ist, die zu Beginn der Zeit in Bewegung gesetzt wurde und deren Räder und Zahnräder sich nach Gesetzen unabhängig von uns drehen. „Alles ist bestimmt!“, sagte Einstein „am Anfang sowie am Ende, durch Kräfte, über die wir keine Kontrolle haben.“ Menschen, Gemüse oder kosmischer Staub, wir alle tanzen zu einer geheimnisvollen Melodie in der Ferne. Sogar unter der Annahme einer indeterministischen Interpretation der Quantenmechanik sei richtig, viele Wissenschaftler behaupten immer noch, dass dieser Indeterminismus für alle praktischen Zwecke auf mikroskopische Phänomene beschränkt ist und nicht die traditionelle Idee des freien Willens erlaubt. Und wenn das Handeln aufgrund der Quanten-Zufälligkeit erfolgt, würde dies an sich bedeuten, dass der traditionelle freie Wille fehlt, da diese Handlung nicht von einem physischen Wesen kontrolliert werden kann, das behauptet, freien Willen zu besitzen. Jedoch sind Sie im Biozentrismus der Agent, der die Ereignisse zusammenbringt, nicht umgekehrt, wie wir unterrichtet worden sind. Sie bestimmen den Weg, den Sie nehmen, nicht die Kräfte außerhalb.

Evolution.

Evolution macht einen tollen Job zu erklären, was in der Vergangenheit passiert ist. Aber sie versäumt die treibende Kraft zu erfassen. Tatsächlich sagte der Nobelpreisphysiker Niels Bohr: „Wenn wir etwas messen, zwingen wir eine unbestimmte, undefinierte Welt einen experimentellen Wert anzunehmen. Wir messen die Welt nicht! Wir erschaffen sie!“ Versuche, den Ursprung des Universums zu erklären, erfordern ein Verständnis welche Rolle der Beobachter – wir – spielt. Es gibt über 200 physikalische Parameter im Universum, die irgendeinen Wert haben könnten, aber sie passieren genau in richtiger Weise für unsere Existenz. Würden Sie einen Parameter verändern, hätten wir niemals existiert. Doch unser spezielles Glück setzt sich in unserer heutigen Zeit fort: Alle Hominidenarten gingen verloren außer uns, Asteroiden könnten die Erde jederzeit treffen, nahe gelegene Sterne könnten uns mit einer Supernova vernichten, und Supervulkane können die Erde in Staub einhüllen. Dies sind nur einige wenige der Dinge (aus Milliarden), die schiefgehen könnten. Nach dem Biozentrismus sind wir es, der Beobachter, der Raum und Zeit erschafft (was der Grund ist, dass Sie trotz dieser Chancen der Vernichtung existieren werden). Wir kollabieren die Gegenwart. Bis die Gegenwart bestimmt ist, wie kann es eine Vergangenheit geben? Der Beobachter ist die Lebenskraft, die die Kaskade der räumlich-zeitlichen Ereignisse der „Vergangenheit“ kollabieren lässt – wir nennen es Evolution!

Der Urknall.

Die Wissenschaft bittet uns zu glauben, dass das gesamte Universum eines Tages aus dem Nichts entstanden ist. Physik ist eine Art Magie – vor 14 Milliarden Jahren sollen über 9.223.372.036.854.775.807 Billiarden Tonnen Materie plötzlich erschienen sein! Raum und Zeit – ja sogar die Gesetze der Natur erschienen ebenso auf magische Weise. Es wäre gut, sich an die Experimente von Redi und Pasteur zu erinnern, die die Theorie des spontanen Entstehens entwickelten und diese Theorie auf das Universum projizierten – den Glauben, dass das Leben aus toter Materie (d.h. Maden aus verrottetem Fleisch) entstanden ist.

Die Wissenschaft hat versucht, Raum und Zeit über unsere eigene Entstehung zu erweitern. Sie unternahm Schritte rückwärts zum Urknall. Aber Experimente zeigen, bevor Teilchen der Materie mit Eigenschaften vorhanden sein können, müssen beachtet werden. Etwas muss sie über der Lücke des Nichts halten. Dieses Etwas ist der menschliche Geist. „Nichts“ sagte John Wheeler „existiert, bis es beobachtet wird.“ Wir erleben eine Verschiebung der Weltsicht, von dem Glauben, Leben sei ein unbedeutender Teil des physikalischen Universums (und aus dem Urknall oder Bündel von Materie in die Existenz entsprungen), hin zu der Tatsache, dass nicht der Urknall, sondern wir der Ursprung sind.

Der Raum.

Wir haben gelernt, dass der Raum ein Objekt ist. Er existiert. Er ist echt. Und diese Realität wurde verstärkt, an jedem Tag in unserem Leben – jedes Mal, wenn Sie von hier nach dort gehen, jedes Mal, wenn Sie etwas erreichen möchten. Die Untersuchung des Raumes ist ebenso unnatürlich wie die Atmung. Denn tatsächlich scheint die Frage, ob der Raum existiert, albern. „Offensichtlich gibt es Platz“, können wir antworten, „weil wir darin leben.“ Wir bewegen uns darin, wir bauen darin. Meilen, Kilometer, Zentimeter – sind alles Einheiten, mit denen wir messen. Wir betrachten den Raum als riesigen Container ohne Wände. Aber das ist falsch. Beachten Sie 1. Der leere Raum ist nicht leer, 2. Entfernungen zwischen den Objekten ändern sich je nach den Bedingungen der Schwerkraft und Geschwindigkeit so dass kein Grundgestein der Distanz überall existieren kann, und 3. die Quantentheorie wirft ernsthafte Zweifel auf, ob entfernte Teilchen überhaupt getrennt sind, da verstrickte Teilchen im Einklang wirken, auch wenn sie durch die Breite einer Galaxie getrennt sind. In Wahrheit gibt es keine externe Matrix, in der physikalische Ereignisse unabhängig vom Leben auftreten. Nach dem Biozentrismus ist der Raum einfach das Werkzeug des Geistes, um Informationen in ein multidimensionales Bild zu formen.

Die Zeit.

Ebenso inkonsistent ist die Frage, ob die Zeit existiere. Eine Antwort könnte sein, „Die Uhr tickt. Die Jahre vergehen. Wir altern und sterben. Zeit ist das Einzige, woran wir uns sicher sein können.“ Dies ist leicht zu denken, vorallem wenn Sie zu spät zur Arbeit kommen. Wir sind so organisiert, dass wir so denken. Wir verwenden Daten, um unsere Erfahrungen für uns und für andere zu definieren. Wir haben ein Leben lang geglaubt, Zeit sei eine externe, messbare Realität. Dennoch wissen wir alle instinktiv, dass sie keine Sache ist. Es gibt eine besondere Unwahrscheinlichkeit darüber. Sie können sie nicht in das Labor in einem Marmeladenglas bringen. Soll heißen, dass Zeit nicht körperlich ist. Dies ist eine Art des tierischen Verständnisses und existiert nicht unabhängig vom Leben. „Es gibt keine Möglichkeit, den Beobachter – uns – aus unserer Wahrnehmung der Welt zu entfernen.“, sagte Stephen Hawking. Die Vergangenheit, wie die Zukunft, ist unbestimmt und besteht nur als ein Spektrum von Möglichkeiten.

Sie!

Wir werden unterrichtet zu erkennen, dass die Welt in zwei Entitäten zerteilt werden kann- wir selbst, und denjenigen, der außerhalb unserer ist. Das scheint logisch. „Selbst“ ist allgemein definiert durch das, was wir kontrollieren können. Sie können Ihre Zehen wackeln lassen, aber nicht die Beine des Tisches. Die Zweiteilung beruht auf Manipulation, auch wenn die Biologie uns sagt, wir haben nicht mehr Kontrolle über die meisten Zellen in unserem Körper als über einen Felsen. Die Trennlinie zwischen Selbst und Nichts ist die Haut. Dies wird jeden Tag Ihres Lebens verstärkt – jedes Mal, wenn Sie ein Formular ausfüllen mit, ich bin__ (Ihr Name hier). Aber betrachten Sie alles um sich herum. Der Brauch sagt, dass alles in der äußeren Welt außerhalb von uns liegt. Doch alles Sehens- und Erlebenswerte, einschließlich der Bäume und der Himmel, sind Teil eines aktiven Prozesses in Ihrem Kopfe. Wir können diese Verbindung nicht mehr weglassen. Sie sind dieser Prozess, nicht nur der winzige Teil, den Sie kontrollieren.

Sie sind kein Gegenstand – Sie sind Bewusstsein. Sie sind ein vereinigtes Wesen, nicht nur Ihr sich windender Arm oder Fuß, sondern ein Teil einer größeren Gleichung, die alles einschließt, was Sie wahrnehmen. Wenn Sie eine dieser Seiten wegnehmen, hören Sie auf in dieser Form zu existieren. Ich sage Ihnen mit dem Biozentrismus, dass Sie nicht klein sind. Ihr Bewusstsein ist nicht nur ein Teil irgendeiner Gleichung – die Gleichung ist Sie!

von Robert Lanza via robertlanzabiocentrism.com

Du bist ein Hologramm, projiziert vom Rande des Universums!


Du brauchst nicht die großen Wege der Wissenschaft zu durchschreiten, um die Realität zu verstehen. Und oftmals ist es das Schlimmste was dir passieren kann, denn es hält dich in einer Box von der Größe einer Briefmarke.

Wir müssen nur darauf zugreifen, was um uns herum ist, das dieses Wissen enthält. Du hast vielleicht die Frage, wie kann etwas eine Wellenform haben und gleichzeitig ein Teilchen sein? .. was die Quantenphysik herausgefunden hat. Sehr einfach! Wenn du ein Hologramm erstellst, verschwindet die Wellenform nicht, wenn sich das Hologramm selbst versetzt. Sie existieren beide gleichzeitig – das Informationskonstrukt und die dekodierte holographische Form. Es ist sehr simpel doch die Leute denken viel zu kompliziert.

Eines der größten Eigenschaften eines Hologramms ist, dass jeder Teil eines Hologramms eine kleinere Version des Ganzen ist. Das heißt, wenn du einen holographischen Druck in vier Teile teilst und einen Laser auf die vier Stücke setzt, dann erhältst du nicht ein Viertel des Gesamtbildes, sondern du erhältst eine ein Viertel große Version des Gesamtbildes.

Deshalb findet die Reflexologie bestimmte Punkte auf den Händen, Füßen und sonstwo, die verschiedene Organe und Teile des Körpers betreffen. So funktioniert die Akupunktur. „Tätige etwas hier und es bewirkt das Herz, tätige etwas da und es bewirkt die Leber.“ – denn es ist ein Hologramm, und es muss es sein, denn jeder Teil eines Hologramms ist ein kleinerer Teil des Ganzen.

Unser holographisches Blut! (Dr. Harvey Bigelsen)

Dr. Harvey Bigelsen beschreibt in seinem Buch (Holographic Blood: A New Dimension in Medicine), dass er holographische Images im Blut gefunden hat. Wenn du durch ein wirklich starkes Mikroskop schaust und den Ausschnitt auf ein Maximum vergrößerst, soweit es mit der modernsten Technik möglich ist, verändert sich das Blut wie du es kennst zu einem Quarz-Kristall. Das ist es, was wir „körperlich“ sind – Kristalle!


Weil wir in einer holographischen Realität leben, wo alles eine kleinere Version des Ganzen ist, haben wir die Analogie (Entsprechung): „Wie oben, so unten!“ Deshalb wird das menschliche Energiefeld durch das Erdenergiefeld widergespiegelt, weil wir ein kleinerer Teil des Erdhologramms sind und das Erdhologramm ist ein kleinerer Teil des größeren Hologramms.

Digitale Realität!

Auf einer Ebene ist diese Realität digital! Und sie erschaffen jetzt digitale Hologramme, die auf eine etwas andere Art, als das Hologramm der Natur, tätig sind. Sie werden für Promotion eingesetzt und viele Menschen auf diesen Ausstellungen möchten nicht durch diese Hologramme gehen, da sie einfach zu solide aussehen. Das ist, was unsere Welt ist – Digitale Hologramme!

Digitale Hologramme sind die Realität, die Spielwelt, die wir erleben. Das ist der Grund, warum Zahlen (Numerologie) funktionieren. Numerologie kann Dinge vorhersagen und es kann Dinge geschehen lassen, weil es auf dieser digitalen Ebene der Realität arbeitet. Das menschliche Gehirn arbeitet ebenso auf Zahlen, wie ein Computer, auf binären (elektrischen) Ladungen.

Wie im Film „The Matrix“ ist es eine digitale Welt, wenn wir hinausschauen. Das ist exakt, was es ist! Wissenschaftler fokussieren sich auf die eigene Disziplin und sind deshalb nicht in der Lage die Punkte zu verbinden und das vollständige Bild zu sehen.

Zahlen sind die digitale Ebene unserer Realität und deshalb stellen Zahlen verschiedene Schwingungszustände / Vibrationen dar. Als Folge davon kann die Realität durch Zahlen und Numerologie manipuliert werden! (Lese hierzu auch: DMT-Erfahrungen: Wenn Menschen ihre Erlebnisse aus parallelen Welten berichten! )

„Unsere linke, holographische Hirnhälfte ist ausgelegt auf Hierarchie, Limitation und Zahlen. Und diese Welt hat alles hineingerückt um uns in dieser Hälfte und diesem Zustand des Gewahrseins gefangen zu halten.“

Decoding Reality!

Wir sind Empfänger-Sender von Informationen. Wir nehmen sie aus dem kosmischen Netz und wir fügen sie hinzu. Der menschliche Körper ist ein gigantischer, flüssiger Quarz-Kristall. (Lese hierzu auch: Die menschliche Form ist eine natürliche Kristallisation der Totalität selbst!) Die Membrane jeder Zelle ist ein Quarz-Kristall. Die Erde ist ein gigantischer Kristall und empfängt, sendet Informationen aus dem gleichen kosmischen Netz. DNA ist ein Empfänger/Übermittler von Informationen und wird auf diese Weise hergestellt.

Solidität.

Die Welt sieht so solide aus, aber sie ist es nicht, auch wenn sie scheint, es zu sein! Wenn du deinen Kopf gegen die Wand schlägst, zerschlägst du ihn buchstäblich. Solidität ist Magie auf einer täglichen Basis! Die Welt kann nicht fest sein, weil sie aus Atomen besteht, und die Quantenphysik hat uns gezeigt, dass Atome keine Solidität besitzen, sondern lediglich eine Beziehungsstruktur.

Wie kann etwas, was im Grunde leerer Raum ist, eine solide Welt ausmachen?

Es geht nicht! Der Grund warum es danach scheint, ist, weil die Informationen im wellenförmigen metaphysischen Universum in eine übergeordnete Festigkeit dekodiert werden. Es ist lediglich die Art und Weise, wie wir Realität dekodieren, und ihr Form geben. Der Grund warum es solide und dreidimensional erscheint, ist, weil wir in einer holographischen Wirklichkeit leben!

Was erkennen wir?!

Wir leben eine falsche Identität. Wir denken, wir seien Menschen, wenn wir tatsächlich Bewusstsein sind. Wir sind mehrfach geebnetes Weltenbewusstsein und nicht nur der Körper.

//Niluxx

Sie denken nicht irrational! Sondern vielmehr in einer Quantenweise..


Das nächste Mal wenn Sie jemand beschuldigt eine irrationale Entscheidung zu treffen, erklären Sie, dass Sie den Gesetzen der Quantenphysik gehorchen.

Ein neuer Trend nimmt Gestalt in der psychologischen Wissenschaft an – die Verwendung der Quantenphysik um paradoxes Denken der Menschen zu erklären, aber auch um den Forschern zu helfen bestimmte Widersprüche unter den Ergebnissen von vorherigen psychologischen Studien auszulöschen.

„Quantum-Kognition ist was passiert, wenn Menschen sich geistig mit Mehrdeutigkeit befassen. Manchmal sind wir nicht sicher, wie wir uns fühlen, oder wir fühlen uns mehrdeutig, welche Option wir nun wählen, oder wir müssen Entscheidungen auf Grundlage begrenzter Informationen treffen.“

Gemäß Professorin Zheng Joyce Wang (Foto) und anderen, die versuchen unsere Entscheidungsprozesse mathematisch zu modellieren, können die Gleichungen und Axiome, die menschliches Verhalten am ehesten entsprechen, solche sein, die in der Quantenphysik verwurzelt sind.

„Wir haben so viele paradoxe Ergebnisse im Feld des Erkennens und besonders in der Entscheidungsfindung. Wann auch immer etwas in uns hinaufsteigt, was mit klassischen Theorien nicht übereinstimmend ist, etikettieren wir es häufig als „irrational“, aber aus der Sicht der Quanten-Kognition sind diese Ereignisse nicht irrational. Sie sind im Einklang mit der Quantentheorie – und damit, wie Menschen sich wirklich verhalten.“ Erklärte Professorin Wang, Professorin der Kommunikation und Direktorin des Psychophysiologie Laboratoriums an der Ohio Staatsuniversität.

In zwei Artikeln in wissenschaftlichen Zeitschriften legen Wang und ihre Kollegen ihre neue theoretische Annäherung an die Psychologie dar. Ein Papier erschien in Psychological Science und das andere in Cognitive Sciences.

Ihre Arbeit zeigt, dass das Denken in einer „Quantenweise“ (d.h. im Wesentlichen nicht nach einem konventionellen Ansatz der klassischen Wahrscheinlichkeitstheorie basierend), den Menschen ermöglicht wichtige Entscheidungen angesichts ihrer Unsicherheit zu treffen und lässt uns mit komplexen Fragen, trotz unserer begrenzten geistigen Ressourcen, konfrontieren.

Wenn Forscher versuchen das menschliche Verhalten mit nur klassischen, mathematischen Modellen der Rationalität zu studieren, können einige Aspekte des menschlichen Verhaltens nicht berechnet werden! Aus klassischer Sicht scheinen diese Verhaltensweisen irrational.

Wir denken bei der Quantenphysik in der Regel an die Beschreibung der subatomaren Teilchen, nicht an das Verhalten der Menschen. Aber die Idee ist nicht so weit hergeholt. Professorin Wang und ihr Forschungsteam nehmen weder an, noch schlagen sie vor, dass unser Gehirn ein Quantencomputer sei. Andere Forschungsgruppen arbeiten an dieser Idee; Wang und ihre Mitarbeiter konzentrieren sich nicht auf die physischen Aspekte des Gehirns, sondern eher auf abstrakte, mathematische Prinzipien der Quantentheorie.

„In den Sozial- und Verhaltenswissenschaften als Ganzes verwenden wir häufig Wahrscheinlichkeitsmodelle. Zum Beispiel fragen wir, wie die Wahrscheinlichkeit ist, dass eine Person auf einen bestimmten Weg handelt oder eine bestimmte Entscheidung trifft? Traditionell sind es jene Modelle, die auf die klassische Wahrscheinlichkeitstheorie basieren, die aus der klassischen Physik der Newton’schen Systeme entstanden ist. Es ist also wirklich nicht so exotisch für Sozialwissenschaftler über Quantensysteme und ihre mathematischen Prinzipien zu denken.“ Erklärt Wang

Die Quantenphysik beschäftigt sich mit Zweideutigkeit in der physischen Welt. Der Zustand eines bestimmten Teilchens, die Energie, die es enthält, seine Lage – alle sind unsicher und müssen in Bezug auf die Wahrscheinlichkeiten berechnet werden.

Quanten-Kognition ist was passiert, wenn Menschen sich geistig mit Mehrdeutigkeit befassen. Manchmal sind wir nicht sicher, wie wir uns fühlen, oder wir fühlen uns mehrdeutig welche Option wir nun wählen, oder wir müssen Entscheidungen auf Grundlage begrenzter Informationen treffen.

„Unser Gehirn kann nicht alles speichern. Wir haben nicht immer eindeutige Haltungen über die Dinge. Aber wenn Sie mir eine Frage stellen, wie „Was willst du zum Abendessen?“, dann muss ich darüber nachdenken und mir einen Weg bauen und eine klare Antwort zu konstruieren. Das ist Quanten-Kognition!“

„Ich denke, dass der mathematische, durch die Quanten-Theorie zur Verfügung gestellte, Formalismus damit übereinstimmend ist, was wir intuitiv als Psychologen fühlen. Die Quantentheorie mag überhaupt nicht intuitiv sein, wenn sie verwendet wird, um das Verhalten eines Teilchens zu beschreiben, aber eigentlich ist es recht intuitiv, wenn es verwendet wird, um unseren typisch unsicheren und zweideutigen Geist zu beschreiben.“ – erklärt Wang

Sie verwendet das Beispiel von Schrödingers Katze – das Gedankenexperiment, in dem eine Katze in einer Box einige Wahrscheinlichkeiten hat lebendig oder tot zu sein. Beide Möglichkeiten haben Potenzial in unserem Geist. In diesem Sinne hat die Katze ein Potenzial zur gleichen Zeit tot und lebendig zu sein. Dieser Effekt wird Superposition genannt. Wenn wir den Kasten öffnen, sind beide Möglichkeiten nicht mehr überlagert und die Katze muss entweder lebendig oder tot sein.

Mit der Quanten-Kognition ist es, als ob jede Entscheidung, die wir machen, unsere eigene einzigartige Schrödinger’s Katze ist.

Sowie wir unsere Möglichkeiten überlegen, stellen wir sie in unserem geistigen Auge. Eine Zeitlang existieren alle Optionen nebeneinander mit unterschiedlichem Potential, mit verschiedenen Graden sie potentiell zu wählen. Das ist die Superposition! Dann wenn wir unsere bevorzugte Option wählen, hören die anderen auf zu bestehen.

Mit dem Quanten Ansatz argumentieren Wang und ihre Kollegen, dass sie viele verschiedene und komplexe Aspekte des Verhaltens mit der gleichen begrenzten Menge von Axiomen erläutern können. Das gleiche Modell, das erklärt, wie Fragen in verschiedenen Stellungen (Reihenfolge) die Antworten der Leute ändert und warum sie handeln, obwohl es eigentlich nicht ihr Interesse sein sollte, dies zu tun…

Wir sind gespannt in der Zukunft mehr über diese Forschung zu erfahren und das menschliche Verhalten zu entschlüsseln.

– DENKE-ANDERS-BLOG –

Journal References:

  1. J. R. Busemeyer, Z. Wang. What Is Quantum Cognition, and How Is It Applied to Psychology? Current Directions in Psychological Science, 24 (3): 163 DOI: 10.1177/0963721414568663
  2. Peter D. Bruza, Zheng Wang, Jerome R. Busemeyer. Quantum cognition: a new theoretical approach to psychology. Trends in Cognitive Sciences, 19 (7): 383 DOI: 10.1016/j.tics.2015.05.001

Unterstützen Sie DENKE-ANDERS-BLOG

Ein Quanten-Trick sieht 2 Dinge vorher und nachher passieren!


Claudia schickt ein Geschenk an Thomas. Halt! Warten Sie.. Thomas schickt eins zu Claudia. Aber eigentlich schicken sie sich gegenseitig eins zur selben Zeit. Ein neues Experiment zeigt, wie konfus das gegenseitige Schenken sein kann, wenn man die Quantenmechanik benutzt, um die Kausalität auszutricksen.

Sie können vom Doppelspalt-Experiment gehört haben. Im Doppelspaltexperiment wird ein Quantenteilchen – etwa ein Lichtteilchen, ein Elektron oder ein Atom – auf eine Platte mit zwei Schlitzen geschossen. Erstaunlicherweise zeigt sich, dass das Teilchen durch beide Schlitze gleichzeitig dringt und sich dahinter wellenartig mit sich selbst überlagert. Dadurch entsteht hinter den Schlitzen ein Wellenmuster, das sich nur durch die Annahme erklären lässt, dass das Teilchen zwei verschiedene Wege gleichzeitig zurückgelegt hat. Es liegt in einer Überlagerung des Zustandes „rechts“ und des Zustandes „links“ vor.

Es ist komisch und schwierig den eigenen Kopf herumzuwickeln, aber jetzt hat ein Team an der Universität Wien in Österreich eine andere Art des Experiments durchgeführt, das noch verstands-biegender ist, denn es setzt die Reihenfolge von Ereignissen in eine Superposition.

Normalerweise sagen wir, dass Event A vor Event B passiert, oder umgekehrt, aber Giulia Rubino und ihre Kollegen haben eine Situation geschaffen in der scheinbar widersprüchliche Szenarien in einer Überlagerung bestehen.

„Wenn man die Quantenmechanik und kausale Beziehungen zusammensetzt, dann entsteht eine Situation, in der es keine vordefinierte kausale Ordnung gibt. Es ist unlogisch!“ – erklärte sie

Wo ist der Beginn? Es ist schwer zu sagen…

Claudia und Thomas können beide zusammen den Quantenzustand eines Photons verändern durch die Herstellung von anderen Ergebnissen, abhängig von der Reihenfolge, wie Sie handeln. Jedoch, wenn der Zustand des Photons sich in einer Superposition befindet, ist es unmöglich vorherzusagen, wer der Erste war.

Ihr Experiment erfolgt durch Zusendung eines Photons durch zwei Sammlungen von optischen Geräten, gekennzeichnet als Claudia und Thomas. Diese Geräte verwandeln den Quantenzustand des Photons auf unterschiedliche Weise, wenn es sie passiert, so dass der Weg von Claudia zu Thomas ein anderes Ergebnis erzeugt, als der Weg von Thomas zu Claudia.

„Die Tatsache, dass A vor B angelegt wird, oder B vor A aufgebracht wird, verändert tatsächlich die Ergebnisse!“ – erklärt Rubino

Um sich das Bild besser vorzustellen, stellen Sie sich das Photon als ein Geschenk vor, das für einen Dritten bestimmt ist. Claudia liebt es Geschenke zu verpacken, während Thomas ein einfaches Band herumwickelt. Wenn Claudia anfängt, dann verpackt sie das Geschenk und gibt es Thomas, der eine Schleife herumwickelt. Wenn Thomas anfängt, dann bindet er eine Schleife herum, die dann durch die Tätigkeiten von Claudia verhüllt wird. Also, ob Thomas oder Claudia anfängt, führt zu unterschiedlichen Ergebnissen. Doch für ein Photon sind die Dinge doch ein bisschen komplizierter. Wie Claudia und Thomas verschiedene Handlungen mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit durchführen können, so gibt es mehr als zwei mögliche Ergebnisse.

Wer ist zuerst?

Im Experiment bestimmte eine Art von Quanten-Schalter-Steuerungen den Pfad des Photons und damit auch die Reihenfolge wie Claudia und Thomas handeln. Um Chaos mit Kausalität zu mischen, legten sie einen Schalter, der sich selbst in einer Überlagerung befand, so dass in gewisser Weise beide zuerst handelten.

https://img1.picload.org/image/rrpcwcgc/quantumfield.jpg

Natürlich, es ist nicht das, was wirklich passierte, genauso wie das Photon im Doppelspaltexperiment nicht auf einmal durch beide Schlitze gehen kann. Nur leider besitzen wir nicht die Sprache, um die wirklich seltsame Natur des Quanten-Reichs zu beschreiben, die unter unserer Realität sprudelt.

„Die Zeit selbst könnte in diesen Situationen nicht definiert werden. Die ganze Verwirrung mit der Quantenmechanik ist eine Art Fremdheit, etwas, das nicht nur mit unserer makroskopischen, klassischen Erfahrungen nicht übereinstimmt.“ – sagte das Teammitglied Mateus Araújo

Was ist Realität? Keinesfalls…

„Wir pushen wirklich die Mysterien und Verwirrungen der Quantenphysik ans absolute Limit! Wir haben kein gutes Bild von dem, was Realität ist.“ – sagt Matty Hoban von der University of Oxford

Aber das Experiment ist nicht nur ein „Quantum Partytrick“. Wir wissen bereits, dass uns die Verwirrung der Kausalität theoretisch bei manchen Arten von Quantenkommunikation, Berechnung oder bestimmte Probleme zu lösen helfen kann. Das Team möchte in Zukunft viele Experimente durchführen, die sich auf das praktische Alltagsleben der Menschen beziehen.

(Journal reference: arxiv.org/abs/1608.01683)

– DENKE-ANDERS-BLOG –

 

Der Mandela Effekt – Unser Sinn für die Realität ändert sich!

Unsere Augen und Gehirn werden durch Licht, Laute und Wörter beschossen. Unser Verstand wird wiederangeschlossen und unser Sinn für die Realität  ändert sich.

images.jpgDer Mandela-Effekt bezeichnet eine Theorie, die von der Autorin und paranormalen Beraterin  Fiona Broome ins Leben gerufen wurde, und gibt an, dass falsche Erinnerungen in der Tat Einblicke in parallele Welten mit unterschiedlichen Zeitlinien sind. Diese Phrase wurde nach dem  afrikanischen Präsidenten Nelson Mandela benannt, nachdem viele Leute behaupteten ihn in den 1980er Jahren im Gefängnis sterben gesehen zu haben. Natürlich starb Nelson Mandela nicht in den 1980er Jahren, sondern 2013, zumindest auf unserer Zeitlinie.

Der Ausdruck „Mandela-Effekt“ ist seit Juli 2015 nach Google Trends mit einer exponentiellen Rate nach oben gestiegen. Viele Leute googeln diesen Begriff, und sogar einige Reporter schreiben Artikel über dieses Phänomen. Das Interesse ist gestiegen.  Ein Reporter bemerkte, dass eine oft erinnerte, kitschige Liebe-Sequenz zwischen zwei Charakteren in dem James-Bond-Film „Moonraker“ nicht mehr vorhanden ist – trotz seiner Erinnerung.

Während viele über den jüngsten Anstieg des Interesses überrascht wurden, haben diejenigen von uns, die über die Verschiebung der Realität und alternative Geschichte berichteten, den  Anstieg des Interesses vorausgesehen.

starwars mandela.jpgGeänderte Lieblingszitate in Filmen, plötzlich geänderte Schreibweise von Namen, tote Menschen, die wieder lebendig sind – der Mandela-Effekt ist eines der Dinge, denen die meisten Menschen nicht glauben werden, bis es mit ihnen passiert. Wie das Verlieben oder das Hindurchgehen durch den Herzschmerz, ist die Mandela-Wirkung etwas, dass Sie erfahren müssen, um es  völlig zu umarmen.  Und selbst dann dauert es oft mehr als ein oder zwei Erfahrungen, um den Widerstand zu brechen, dass die Menschen ihre grundlegende Annahme aufgeben, dass sich Fakten und historische Ereignisse nicht ändern werden.

Wenn wir auf Beweise stoßen, dass, in der Tat, die Geschichte sich geändert hat – fühlt es sich schockierend an, dass einige Zeitlinien ausgewaschen und sogar abgebrochen wurden. Wir scheinen uns einem kritischen Punkt zu nähern, an dem es immer schwieriger sein wird für Spötter und Ignoranten die Verschiebung der Realität und alternative Geschichte zu leugnen.

Jeweils individuell genommen – die Art und Weise von solchen Betrachtungen der Diskrepanzen zwischen dem, an was wir uns erinnern und den aufgezeichneten historischen Beweisen, haben bisher immer darauf hingewiesen, dass eine Person, die solche Erlebnisse durchlebt hat, schnell verunsichert wurde und von anderen Menschen als kognitiver Fehler angekreidet wurde. Aber wenn solche „fehl-erinnerte“ Erinnerungen im Kollektiv betrachtet werden, wird uns die Möglichkeit präsentiert, dass wir alle gemeinsam Zeugen von unterschiedlichen historischen Fakten sind, und können Notiz davon nehmen.

Download.jpg

Einige Spötter kommen zu  dem Schluss, dass Erfahrende des Mandela-Effekts, die die Veränderungen der altvertrauten Worte in Kinos, TV-Shows, Büchern und Produkten bemerken, die Tatsache teilen, dass die menschlichen Erinnerungen nicht ganz zuverlässig sind.  Jedoch erlaubt solch eine Erklärung uns ungefragt einige alte Annahmen abzureisen, aufgrund der neuen Fundamente der Realität, die Anfang des 20. Jahrhunderts mit der Quantenphysik aufkamen. Während die Quantenphysik uns zeigt, dass es so etwas wie einen objektiven Beobachter nicht gibt, und jetzt da Zweidrittel der Physiker sich einig sind, dass alles was existiert in einer sog. Superposition von Zuständen besteht, müssen wir ganz klar sowohl unsere wissenschaftliche Methodik revidieren und unsere Annahmen über die Realität.

parallele dimensions.jpg

Während ich mit der Beobachtung übereinstimme, dass menschliche Erinnerungen häufig nicht mit gegenwärtigen historischen Aufzeichnungen übereinstimmen,  ist es klar, dass es noch verfrüht ist den Denkprozess über den Mandela-Effekt zu stoppen, und die  Quantenlogik in der natürlichen Welt außer Acht zu lassen.

superpositionRkPBu.jpgWie wäre es in einer Überlagerung von Zuständen zu leben? Wie kann man es beschreiben und wer könnte es? Sie könnten deutlich  andere Kindheitserinnerungen von Ihren Geschwistern haben,  es könnte eine andere Filmhandlung ihrer Lieblingsfilme geben, andere Sätze in  Büchern, Produktnamen würden sich ändern, Michael Jackson wäre wieder am Leben oder Richard Nixon ist Präsident der USA. In der Tat ist dies genau das, was die Menschen über den Mandela-Effekt ganz  allgemein berichten.

Wir können sicher sein:  Wir können unseren höchsten, größten, umfassendsten Ebenen des Bewusstseins vertrauen, und auf diese Weise werden wir fortsetzen verschiedene Vergangenheiten und Transformationen vieler Aspekte zu erleben, sowie wir uns im Laufe dieser anstrengenden Zeiten zur optimaleren Wirklichkeit hinbewegen.

von Cynthia Sue Larson via wakeup-world.com

(ins Deutsche gebracht und editiert von Niluxx)

Sind wir Menschen die eigentlichen Supercomputer?


Der Ausspruch des Philosophen René Descartes, über das, was den Menschen einzigartig macht, beginnt hohl zu klingen – „Ich denke, also bin ich veraltet“, scheint besser geeignet zu sein! Wenn ein Computer uns routinemäßig im Schach schlägt und wir kaum ohne die Hilfe eines GPS navigieren können, haben wir dann unseren Platz in der Welt ausgelebt. Nicht ganz. Herzlich Willkommen an der vordersten Front der Forschung über kognitive Fähigkeiten, Quantencomputer und Gaming.

Ex Machina

Heute gibt es einen laufenden Kampf zwischen Mensch und Maschine. Während echtes (nicht simuliertes) Maschinenbewusstsein noch in sehr weiter Ferne liegt, beginnen wir zu sehen, dass Computer eine Auswahl treffen, die eine Eingabe vom Menschen erfordert. Vor einiger Zeit hielt die Welt den Atem an, als der Google-Algorithmus AlphaGo einen professionellen Spieler im Spiel Go schlug – eine Leistung, um die explosive Geschwindigkeit der Entwicklung in Maschinenfähigkeiten zu demonstrieren.

Dennoch sind wir noch nicht geschlagen – menschliche Fähigkeiten sind immer noch überlegen in den meisten Bereichen. Dies ist eine der Schlussfolgerungen einer aktuellen Studie vom dänischen Physiker Jacob Sherson, die in der Zeitschrift Nature veröffentlicht wurde.

Jacob Sherson, youngacademy.dk

„Das kann dramatisch klingen, aber wir sind zurzeit in einem Rennen mit der Technologie. Eigenschaften, die einzigartig menschlich erscheinen, werden durch zeitgenössische Algorithmen völlig gewonnen. Unsere Ergebnisse sollen hier demonstrieren, dass es dennoch einen Unterschied zwischen den geistigen Anlagen des Menschen und einer Maschine gibt.“ – erklärt Jacob Sherson.

An der Schnittstelle zwischen der Quanten-Physik und Computerspielen, Sherson und seine Forschungsgruppe an der Aarhus Universität haben eine der geistigen Anlagen durch Tests mit einer Gruppe von Gamern identifiziert, die uns noch einzigartiger macht, verglichen mit einer enormen Anzahl von Prozessen eines Computers: Unsere Fähigkeit heuristisch an ein Problem zu gehen und die dazugehörige intuitive Lösung. Diese Entdeckung wurde am „Aarhus Universität Ideen Zentrum CODER“ gemacht, wo ein interdisziplinäres Team von Forschern einige menschliche Züge auf die Arbeit eines Computeralgorithmus übertrugen.

Die Quantenphysik verspricht immense technologische Fortschritte in Bereichen von Berechnungen bis hin zu hochpräzisen Messungen. Die Probleme entstehen jedoch dadurch, da es zu komplex geworden ist zu lösen, dass selbst die leistungsfähigsten Supercomputer mit ihnen zu kämpfen haben. Dies ist, wo der Kerngedanke von CODER greift – um die Rechenleistung von Computern mit menschlichem Einfallsreichtum zu kombinieren.

Wie Columbus im QuantenLand, arbeitete die CODER-Forschungsgruppe aus, wie das menschliche Gehirn im Stande ist, Entscheidungen beruhend auf Intuition und angesammelten Erfahrungen zu treffen.

„Wir verhalten uns intuitiv, wenn wir ein unbekanntes Problem lösen müssen, während für den Computer dies unverständlich ist. Ein Computer buttert durch enorme Mengen von Informationen, aber wir können beschließen, das nicht zu tun, indem wir unsere Entscheidung durch die Erfahrung oder Intuition stützen. Die Gesetze der Quantenphysik diktieren eine obere Geschwindigkeitsbegrenzung für die Datenmanipulation, die wiederum eine ultimative Grenze für die Verarbeitungsleistung von Quantencomputern setzt. Unsere Testgruppe zeigte, im Bereich des Gaming, dass es unsere intuitiven Einsichten sind, die die Quanten-Geschwindigkeitsbegrenzung brechen können.“ – erklärt Jacob Sherson

Wir sind die neuen Supercomputer!

Der Unterschied zwischen einer Maschine und uns, metaphorisch gesprochen, ist, dass wir intuitiv nach der Nadel im Heuhaufen greifen, ohne genau zu wissen, warum und wo sie ist. Es existiert ein Prozess in uns, auf den wir ganz automatisch und teils sogar unbewusst zugreifen. Wir „ahnen“ beruhend auf unseren Erfahrungen und lassen dabei eine ganze Palette von schlechten Optionen aus und das mit einer Geschwindigkeit, die von den aktuellsten Computern nicht eingeholt werden kann. Solange der Prozess der Intuition nicht vollständig offenbart werden kann (vorerst nicht) wird der Mensch der alleinige „Supercomputer“ bleiben.

– DENKE-ANDERS-BLOG –


Asus F756UA-TY347T 43,94 cm (17,3 Zoll) Notebook (Intel Core i3, 8 GB RAM, 1 TB HDD, Intel HD Grafik 520, Win 10 Home) dunkelbraun


Asus ZenPad 10 ZD300M-6A020A 25,7 cm (10,1 Zoll) Tablet-PC (MediaTek 8163 Quad Core, 2GB Arbeitsspeicher, 16GB Festplatte, Android 6.0) grau

  1. Jens Jakob W. H. Sørensen, Mads Kock Pedersen, Michael Munch, Pinja Haikka, Jesper Halkjær Jensen, Tilo Planke, Morten Ginnerup Andreasen, Miroslav Gajdacz, Klaus Mølmer, Andreas Lieberoth, Jacob F. Sherson. Exploring the quantum speed limit with computer games. Nature, 2016; 532 (7598): 210 DOI: 10.1038/nature17620

Die „Quanten-Verrücktheit“ kann auf interagierende Parallelwelten zurückgeführt werden!


Gemäß der Theorie von Professor Bill Poirier (Foto):

https://img2.picload.org/image/rogiwwlc/poier.jpg..ist die Quanten-Wirklichkeit überhaupt nicht wellenmäßig, sondern wird aus vielfachen, klassisch-artigen Welten zusammengesetzt. In jeder dieser Welt hat jeder Gegenstand sehr bestimmte physische Attribute, wie Position und Impuls. Innerhalb einer gegebenen Welt wirken Gegenstände klassisch aufeinander. Alle Quanteneffekte manifestieren sich als Interaktionen zwischen ’nahe gelegenen‘ parallelen Welten.

Professor Howard Wiseman und Dr. Michael Hall vom Griffith Zentrum für Quantendynamik, und Dr. Dirk-Andre Deckert von der University of California, nehmen diese Theorie der interagierenden Parallelwelten aus dem Reich der Science-Fiction und in die der harten Wissenschaft.

Diese Theorie, wie eingangs erwähnt und erstmals veröffentlicht von Professor Bill Poirier vor sechs Jahren, hat die Aufmerksamkeit der grundlegenden Physik-Community vor kurzem angezogen. Allerdings ist die Idee von vielen Welten nicht neu! 1957 veröffentlichte bereits Hugh Everett III das, was jetzt die Interpretation der ‚Vielen Welten der Quantenmechanik genannt wird.‘ Aber in der Theorie von Everett werden die Welten nicht gut genug definiert, gemäß Professor Poirier – „weil die zu Grunde liegende Mathematik die der standard Wellen-basierten Quantentheorie ist.“

https://img1.picload.org/image/rogiwwio/p03n5r30.jpg

Das Team von Professor Howard Wiseman und Dr. Michael Hall vom Griffith Zentrum für Quantendynamik schlagen vor, dass parallele Universen wirklich bestehen, und dass sie aufeinander wirken. D. h. anstatt sich unabhängig zu entwickeln, beeinflussen nahe gelegene Welten einander durch eine feine Kraft der Repulsion. Sie zeigen, dass eine solche Wechselwirkung alles erklären könnte, was über die bizarre Welt der Quantenmechanik bekannt ist.

Die Quantentheorie ist notwendig, um zu erklären, wie das Universum im mikroskopischen Maßstab funktioniert und es wird angenommen, dass sie auf alle Materie anzuwenden sei. Aber dies ist notorisch schwer zu ergründen, denn seltsame Phänomene zeigen, wie die Gesetze von Ursache und Wirkung verletzt werden.

Jedoch stellt die an der Universität von Griffith entwickelte Annäherung mit der Theorie -> „Vielaufeinander-wirkende Welten“ eine neue und mutige Perspektive auf diesem verwirrenden Feld zur Verfügung.

https://img5.picload.org/image/rogiwwpl/quantum_cartoonc3mv1.jpg

„In der bekannten „Viele-Welten-Interpretation“ verzweigt sich jedes Universum in eine Reihe von neuen Universen, jedes Mal wenn eine Quantenmessung vorgenommen wird. Alle Möglichkeiten sind deshalb realisiert. Aber Kritiker bezweifeln die Realität dieser anderen Universen, da sie keinen Einfluss auf unser Universum haben. Auf dieser Kerbe ist die Annäherung durch unsere „Vielaufeinander-wirkende Welten“ Theorie ganz anders!“ – sagt Professor Wiseman

Professor Wiseman und seine Kollegen schlagen vor:

  • Das Weltall, das wir erfahren, ist gerade nur eines aus einer riesigen Zahl von Welten. Einige sind fast identisch mit unserer, während die meisten sehr unterschiedlich sind.
  • Alle diese Welten sind gleichermaßen real, existieren kontinuierlich durch die Zeit und besitzen genau definierte Eigenschaften.
  • Alle Quantenphänomene ergeben sich aus einer universellen Kraft der Repulsion zwischen ’nahe gelegenen‘ (d. h. ähnlicheren) Welten, die dazu tendieren, sich unähnlicher zu machen.

Professor Bill Poirier gibt zu Wisemann’s Erläuterungen bekannt:

„Wir freuen uns sehr, dass andere Physiker und sogar Philosophen sich jetzt engagieren. Ich habe mich nicht eines Tages hingesetzt und zu mir gesagt – Gott, lass Sie uns eine verrückte neue Quanten-Interpretation mit interagierenden Parallelwelten erfinden. – Nein, ich versuchte, eine effiziente rechenbetonte Methode zu entwickeln, unter Verwendung von so genannten Quantenbahnen, als es mich plötzlich getroffen hat.“

Alles in allem sind die Physiker sicher, dass die Bereitstellung eines neuen geistigen (mentalen) Bildes über die Vorstellung von Quanten-Effekten nützlich bei der Planung von neuen zukunftsorientierten Experimenten sein wird, um Quanten-Phänomene auszunutzen!

Die Fähigkeit, zu einer ungefähren Quanten-Evolution mit einer endlichen Anzahl von Welten, hätte erhebliche Auswirkungen in der molekularen Dynamik, was wichtig für das Verständnis chemischer Reaktionen und auch Wirkungen von Medikamenten ist.

Dies sind große Ideen, nicht nur konzeptionell, sondern auch im Hinblick auf neue numerische Durchbrüche, von denen die Physiker überzeugt sind, sie bald zu erreichen!

– DENKE-ANDERS-BLOG –


Journal References:

  1. Michael J. W. Hall, Dirk-André Deckert, Howard M. Wiseman. Quantum Phenomena Modeled by Interactions between Many Classical Worlds. Physical Review X, 4 (4) DOI:10.1103/PhysRevX.4.041013
  2. Jeremy Schiff, Bill Poirier. Communication: Quantum mechanics without wavefunctions. The Journal of Chemical Physics, 136 (3): 031102 DOI: 10.1063/1.3680558
  3. Bill Poirier. Bohmian mechanics without pilot waves. Chemical Physics, 370 (1-3): 4 DOI: 10.1016/j.chemphys.2009.12.024

Der Innere Mensch – Zufall, Schicksal und Paranormale Phänomene


Wer von uns hat nicht schon das merkwürdige und unerklärliche Zusammentreffen von Personen, Namen, Zahlen, Daten, die überraschende Wiederkehr verlorener Gegenstände oder die Häufung wichtiger Ereignisse an bestimmten Tagen über längere Zeiträume hinweg erlebt? In den meisten Fällen nehmen wir solche Erfahrungen leicht verwundert kurz zur Kenntnis und gehen zur Tagesordnung über. Die eingehendere Betrachtung vermag aber zum Nachdenken anzuregen und unsere Weitsicht zu verändern.

Während Wilhelm v. Scholz (dt. Schriftsteller) seine Überlegungen vorwiegend dem Zufall und dem Schicksal widmete, beginnt Arthur Koestler (österreichisch-ungarischer Schriftsteller – „Der Mensch. Irrläufer der Evolution“) seine Betrachtungen in „Die Wurzeln des Zufalls“ (1972) mit der Aussage „die Parapsychologie sei das bedeutendste Forschungsobjekt, das der menschliche Geist jemals in Angriff genommen habe, und das wahrscheinlich im Laufe der Zeit die gesamte intellektuelle Weltanschauung, auf der unsere Zivilisation beruht, verändern könnte“. Des Weiteren suchte er eine Verknüpfung von Physik und Parapsychologie.

Der Nobelpreisträger Eccles begründete eine Hypothese der Wirkungsweise des „Willens“ auf die Hirnrinde. Ihm erschien das Gehirn als Maschine, die ein Gespenst sehr wohl bedienen könnte. Neue Vorstellungen kommen ins Spiel: Parallelwelten und Hyperräume werden diskutiert, die über „Tunnel“ erreichbar sein sollten. Das geht heutzutage bis zu Stephen Hawking.

In der modernen Physik ist das solide erscheinende Gefüge von Raum, Zeit, Materie und Kausalität streckenweise zusammengebrochen. Mit der Quantentheorie, die dem Beobachter eine wesentliche Rolle zumisst, und mit Jung-Pauli, zieht die Psyche in die Physik ein: „eine kurze Zeit lang kann jeder physikalische Vorgang in einer Weise ablaufen, die den heute bekannten Naturgesetzen widerspricht: die Zeit kann umgekehrt sein, unerwartete Dinge können geschehen.“ Nach Eddington ist der Stoff der Welt der Stoff des Geistes. Das reale Geschehen ist in einer imaginären Zeit von einer Wolke objektiver Wahrscheinlichkeiten umgeben, welche nicht notwendigerweise eintreten werden, aber trotzdem den Gang der Ereignisse beeinflussen.

Die Laborergebnisse der experimentellen Parapsychologie werden als beabsichtigte Abweichungen stochastischer Prozesse von den wahrscheinlichkeitstheoretischen Erwartungswerten und den Daten unbeeinflußter Systeme gedeutet. Es fragt sich dann, ob dabei ein anderer Faktor als der „Zufall“ beteiligt ist. Die Ergebnisse der Parapsychologen könnten die Manifestation eines einheitlichen und gänzlich anderen Prinzips sein.

Kausalität bedeutet Gesetz und Ordnung im sonst chaotisch unvorhersagbaren Universum. Erst im Gefolge von Newton wurde die Kausalität als absolute Herrscherin über Materie und Geist auf einen Thron gehoben, von dem sie zu Beginn des 20. Jahrhunderts. gestürzt wurde. Unter der Annahme von Akausalität hängen alle Ereignisse im menschlichen Leben in zwei grundverschiedenen Arten zusammen: erstlich im objektiven, kausalen Naturlauf, zweitens in subjektiven traumhaften Verknüpfungen, die nur in Beziehung auf das erlebende Individuum vorhanden sind. Das Leben sei ein großer Traum, den jenes eine Wesen, der Wille zum Leben, träumt: aber so, daß alle Personen ihn mitträumen. Wie bei den Mystikern greift alles ineinander und paßt zueinander, alles ist Eins und Eins ist Alles.

In der modernen Anschauung gibt es keine Möglichkeit für eine isolierte, in sich abgeschlossene Existenz, und die Evolution – ein Spiel von Differenzierung und Integration – erscheint als Voranschreiten von der ursprünglichen Einheit über die Vielfalt zu komplexeren Strukturen der Einheit in der Vielfalt. Ständig bauen die lebenden Organismen komplexere Informationsstrukturen auf: Wahrnehmungen, Gedächtnis, Gedanken. Wir beobachten eine Tendenz zu zunehmender Ordnung im Gegensatz zur physikalischen Entropiezunahme.

Koestler konzipierte den Begriff des Holons, der von Ken Wilber in die holarchische Struktur der Evolution des alles umfassenden Bewußtseins übernommen wurde. Jedes Holon, jedes Organ, ist zugleich ein untergeordneter Teil und ein sich selbst behauptendes autonomes Ganzes. Auch der einzelne Mensch ist ein janusgesichtiges Holon. Nach außen blickend, sieht er sich als abhängiger Teil mit der Möglichkeit selbsttranszendierender Emotionen. Nach innen schauend, erfährt er sich als ein sich selbstbehauptendes Ich.

Der Innere Mensch

„Der innere Mensch ist alles andere, als eine hermetisch in sich abgeschlossene Struktur! Er steht mit seinen Mitmenschen und vielleicht auch mit anderen geistigen Wesen in ständiger Kommunikation. Dieses Netzwerk von Einflussströmen ist eine Wirklichkeit, die von Menschen nicht bewusst wahrgenommen wird.“ Robert Monroe

Bewusstseinsschwelle

„Augenscheinlich stehen der Überschreitung der Bewusstseinsschwelle und dem Zugang zu diesen unbewussten Informationsfeldern erhebliche Hindernisse und Verdrängungsmechanismen entgegen. Unsere Sinne sind enge Schlitze und selbst das was durchkommt ist bereits zuviel. Psyche und Gehirn scheinen eine Sammlung von Selektionsfiltern zu enthalten, die unerwünschte Signale ausblenden sollen, von denen jedoch einige in verzerrter Form durchkommen. Wir können nicht allem gleichzeitig Aufmerksamkeit schenken. Wir sind gegen die Vielfalt des psychomagnetischen Feldes geschützt. Pferde müssen Scheuklappen tragen“ – Arthur Koestler

Paranormale Aktivitäten

„Wir sind von Phänomenen umgeben, deren Existenz wir geflissentlich nicht wahrhaben wollen, oder die wir, wenn sie schon nicht ignoriert werden können, als Aberglauben abtun. Aber nichts verbietet die Annahme einer psychischen Wechselwirkung neben den vier physikalischen Wechselwirkungen, nichts verbietet die Existenz eines psychischen Universums, das aus Vorgängen und Wesenheiten besteht, die miteinander verbunden sind, ihren eigenen Gesetzen gehorchen und das physische Universum durchsetzen.

Die Naturwissenschaften haben uns eine ganze Menge klüger gemacht, aber wir wissen nicht viel mehr darüber, was das alles zu bedeuten hat. Wir könnten den koordinierten Ereignissen, Zufall, Schicksal, Serialität und Synchronizität mehr Aufmerksamkeit schenken und die paranormalen Phänomene in unsere Vorstellung vom Normalen einbauen. Die Begrenzung unserer biologischen Ausstattung verdammt uns vielleicht dazu, nur durch ein Schlüsselloch in die Ewigkeit gucken zu dürfen. Aber wir wollen doch wenigstens die Füllung aus dem Schlüsselloch nehmen, die selbst unseren beschränkten Blick versperrt.“ – Arthur Koestler

Wir leben in einem psycho-magnetischen Feld, das koordinierte Ereignisse durch Methoden bewirkt, die mit den klassischen Denkweisen der Physik nicht erfassbar sind. Zweck und Wesen dieses Feldes sind uns unbekannt, aber wir fühlen, dass es irgendwie mit jenem Streben nach einer höheren Ordnung und nach der Einheit in der Vielfalt zusammenhängt, das wir in der Evolution des Universums, in der Entwicklung des Lebens auf der Erde, des menschlichen Bewusstseins und in Wissenschaft und Kunst beobachten können.

Ein umfassendes Welträtsel ist leichter zu ertragen als ein Kaleidoskop von ungelösten Rätseln. Dennoch behalten die Phänomene einen zutiefst beunruhigenden Beigeschmack, weil sie selten auftreten und sich unvorhersagbar und launisch zeigen. Wir beherrschen die unbewußten Vorgänge nicht. Spontane Erlebnisse sind stets an eine selbsttranszendierende Emotion gebunden!

Paranormale Wahrnehmung und Einflussnahmen sind das, was ständig im Hintergrund unseres Alltagsdaseins wirkt: bei der Sympathie und Antipathie unseren Mitmenschen gegenüber; bei unseren Gefühlen und Stimmungen zu bestimmten Gelegenheiten; bei Gedanken, die plötzlich ohne klar erkennbare Ursache in uns auftauchen; alles das ist möglicherweise durch eine paranormale Wahrnehmung und Einflußnahme bereits mitbestimmt.

 


Quelle: Prof. Ernst Senkowski – Vortrag Basler Psi Tage 2002 | parapsychologie.ac.at (Prof. Peter Mulacz) | Wilhelm von Scholz: Der Zufall und das Schicksal. List 133, München 1959 | C. G. Jung u. Wolfgang Pauli: Synchronizität als ein Prinzip akausaler Zusammenhänge. In: Naturerklärung und Psyche, Zürich 1952 | Arthur Koestler: Die Wurzeln des Zufalls. Suhrkamp TB 181, 1972

Ein magischer „Quanten-Trick“ zeigt uns, Realität ist das, was wir daraus machen!


Kennen Sie noch das Hütchen-Spiel, den Taschenspieler-Trick, bei dem Sie die Kugel verfolgen müssen, um am Ende zu bestimmen unter welchem Hut sich diese befindet? Nun, in Quanten-Systemen, wo sich die Eigenschaften eines Gegenstands, einschließlich seiner Position, je nachdem ändern können, wie Sie sie beobachten, sollten solche Leistungen ohne Taschenspielerei möglich sein. Jetzt ist diese erschreckende Eigenschaft experimentell demonstriert worden; ein einzelnes Photon, das gleichzeitig in 3 Standorten vorhanden ist.

Trotz der Quantentheorie, und der Möglichkeit zur Erklärung solcher Experimente, ist diese „Verrücktheit“ für viele Physiker immer noch schwer zu schlucken. Albert Einstein verspottete die Verschränkung, ein Begriff im Mittelpunkt der Quantentheorie, der besagt, dass die Veränderung der Eigenschaften eines Teilchens zur Veränderung der Eigenschaften des anderen (verschränkten) Teilchens führen, unabhängig von der Entfernung. Er argumentierte, dass eine unsichtbare klassische Physik, auch bekannt als „verborgene Variablen-Theorie“, für diese Illusion verantwortlich sei, was er mit dem Begriff „Spukhafte Fernwirkung“ abgetan hatte.

Eine Reihe von sorgfältig entworfenen Experimenten haben seit dem gezeigt, dass Einstein falsch lag, die Verschränkung durchaus real sei und keine versteckten variablen Theorien diese seltsamen Effekte erklären können.

Jedoch ist die Verschränkung nicht das einzige Phänomen, was die Quantenphysik von der klassischen Physik trennt.

„Es gibt eine weitere schockierende Tatsache über die Quantenrealität, die oft übersehen wird.“ sagt Aephraim Steinberg von der „University of Toronto“ in Kanada.

Keine absolute Realität.

Im Jahr 1967 bewiesen Simon Kochen und Ernst Specker mathematisch, dass die Werte, die Sie erhalten, wenn sie die Eigenschaften für ein einzelnes Quanten-Objekt messen, bei dem die Verschränkung nicht möglich sei, vom Kontext (Zusammenhang) hängig sind. So ist der Wert der Eigenschaft A, den sie ausgewählt haben zu messen, abhängig von der Eigenschaft B oder C. Das heißt, es gibt keine Realität unabhängig von der Wahl der Messung.

Erst im Jahr 2008 entwickelten Alexander Klyachko von der „Bilkent Universität“ in Ankara, Türkei, und Kollegen einen ausführbaren Test für diese Vorhersage. Sie berechneten, dass, wenn Sie wiederholt fünf verschiedene Paare von Eigenschaften eines Quanten-Partikels maßen, welches sich in einer Überlagerung von drei Zuständen befindet, sich die Ergebnisse für das Quanten-System, im Vergleich zum klassischen System mit verborgenen Variablen, unterscheiden würden. Und zwar deshalb, weil Quanteneigenschaften keinesfalls statisch sind, sondern je nach Wahl der Messungen variieren, was die Statistik verzerrt.


zeil.jpg

„Das war eine sehr kluge Idee.“, sagt Anton Zeilinger (Foto) vom Institut für Quantenoptik, Quantennanophysik und Quanteninformation in Wien, Österreich. „Die Frage war, wie dies in einem Experiment zu realisieren sei.“

Jetzt haben sie, Radek Lapkiewicz und Kollegen, die Idee experimentell begriffen. Sie verwendeten Photonen, jedes in einer Überlagerung, in der sie gleichzeitig drei Pfade nahmen. Dann wiederholten sie die Sequenz von 5 Paar-Messungen an verschiedenen Eigenschaften der Photonen, zehntausende Male.

Ein wunderbares Experiment.

Sie fanden, dass die daraus resultierenden Statistiken nur erklärt werden konnten, wenn die Kombinationen von Eigenschaften, die getestet wurden, den Wert der Eigenschaften während der Messung beeinflussen.

„Es gibt keinen Sinn, in der Annahme, dass das, was wir nicht über ein System messen, eine unabhängige Realität besitzt.“ fügt Zeilinger hinzu

Steinberg ist beeindruckt:

„Dies ist ein wunderbares Experiment. Es scheint, dass wir nicht einmal eine Theorie vorstellen können, in der spezifische Observablen bestimmte Werte haben würden, die unabhängig von anderen Dingen, die wir messen würden, bestehen.“

Niels Bohr, ein Riese der Quantenphysik, war ein großer Befürworter der Idee, dass die Natur der Quantenrealität davon abhänge, was wir wählen zu messen, ein Vorstellung die zur „Kopenhagener Deutung“ führte.

„Dieses Experiment verleiht mehr Bedeutung für die Kopenhagener Interpretation!“ – Anton Zeilinger

(Journal reference: Nature, DOI: 10.1038/nature10119)

– DENKE-ANDERS-BLOG –